Schienenverkehr in Sachsen-Anhalt

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt ist daran interessiert, die Verkehrsinfrastruktur und die Verkehrsangebote so zu entwickeln, dass damit die Entwicklung der Zentralen Orte mit ihrer Versorgungsfunktion gestärkt und die Daseinsvorsorge gewahrt wird. Dies erfolgt auch unter Berücksichtigung der demografischen Aspekte und der europäischen Vernetzung.
Wichtige Schienenverkehrsknotenpunkte sind unter anderen in

  • Magdeburg
  • Halle
  • Dessau-Roßlau
  • Bitterfeld
  • Lutherstadt Wittenberg.

Ziel ist, dass die Schieneninfrastruktur anforderungsgerecht für die Bahnbenutzer zur Verfügung gestellt wird. Dazu ist das bestehende Eisenbahnnetz für den Personennah- und Fernverkehr sowie für den Güterverkehr zu erhalten und soweit erforderlich auszubauen, um insbesondere die Erreichbarkeit der Ober- und Mittelzentren und der Touristikregionen sowie der Industrie- und Gewerbestandorte und sonstiger Verkehr erzeugender Anlagen zu verbessern.

Zur Umsetzung dieses verkehrspolitischen Ansatzes ist die Landesregierung mit den Eisenbahninfrastrukturunternehmen in stetigem Kontakt.
Hinsichtlich der Qualität und Verfügbarkeit der Eisenbahninfrastruktur teilt die Landesregierung nicht immer die Auffassung des jeweiligen Eisenbahninfrastruk- turunternehmens. So muss auch das Eisenbahn-Bundesamt als zuständige Aufsichtsbehörde immer wieder einbezogen werden, weil Pflichten des Eisenbahninfrastrukturunternehmens im Interesse der Nutzer des Schienenpersonennahverkehrs durchzusetzen sind.

Um den Nahverkehr auf Sachsen-Anhalts Gleisen attraktiver zu machen, beschafft die DB Regio AG im Rahmen des Verkehrsvertrages mit dem Land Sachsen-Anhalt 21 neue Doppelstockwagen. Die neuen Doppelstockwagen werden durch Bombardier Transportation in Görlitz hergestellt. Die ersten Waggons sollen noch im Dezember 2010 ausgeliefert werden. Sie sind klimatisiert und für eine Geschwindigkeit von 160 Stundenkilometern ausgelegt. Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören bequeme Sitze - in der 1. Klasse in Lederausführung - mit viel Beinfreiheit, mit Tischen und Steckdosen, großzügigen Gepäckablagen und großen Panoramafenstern. Moderne Fahrgastinformationssysteme erleichtern die Orientierung, und eingebaute Videokameras sollen den Reisenden mehr Sicherheit vermitteln und Vandalismus vorbeugen. Eingebaute Verstärker für den Mobilfunk ermöglichen die ungestörte Kommunikation. Außerdem sind die Fahrzeuge behindertengerecht ausgestattet. Damit werden der Reisekomfort und die Attraktivität im Nahverkehr deutlich verbessert. Die umweltfreundliche und zeitgemäße Mobilität soll künftig noch mehr Menschen zum Umsteigen auf die Bahn zu bewegen.

  • Pressemeldung vom 30. August 2010 zum Weiterbetrieb der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn...
  • Pressemeldung vom 19. Juli 2010 über das Schmiedeberger Modell...
  • Pressemeldung vom 17. Juni 2010 über die Elbe-Saale-Bahn...
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