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INTERREG IV B-Projekt

RUBIRES

Steuerung integrierter ländlicher Entwicklung durch planerische Instrumente und den Aufbau regionaler Wertschöpfungspartnerschaften zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe

Hintergrund und Ziele des Projektes
Der Ansatz von RUBIRES ist es, Strategien für eine umfassende Nutzung erneuerbarer Rohstoffe zu entwickeln und einzuführen, um auf diese Weise Wertschöpfung zur Unterstützung der nachhaltigen Entwicklung ländlicher Gebiete zu generieren.

Das Projekt zielt dabei darauf ab, den regionalen Mehrwert zu erhöhen, Beschäftigungsmöglichkeiten zu sichern und zu verbessern, die nachhaltige Entwicklung zu stärken, neue Technologien in der Energieerzeugung einzuführen und den CO2-Ausstoß zu verringern. Dafür sind neue Instrumente und Methoden zu entwickeln und einzuführen. Ein Management zur Nutzung vorhandener Flächen und Ressourcen ist notwendig, um eine nachhaltige Energieerzeugung zu sichern. Um diese Ziele zu erreichen, sind der transnationale Austausch über eingesetzte Technologien und wissenschaftliche Kenntnisse von besonderer Bedeutung. Durch den transnationalen Austausch erhält die Regionalentwicklung einen stärkeren Impuls als dies auf lokaler oder nationaler Ebene möglich wäre. Das Projekt wendet sich dabei folgenden drei Hauptthemen zu:

  • Entwicklung und Verbesserung des Stoffstrommanagements,
  • Regionales Flächennutzungsmanagement,
  • Einführung von Methoden zum Management von Wertschöpfungsketten und -partnerschaften

Aktivitäten in Sachsen-Anhalt
Am Projekt RUBIRES sind folgende drei Institutionen aus Sachsen-Anhalt als Partner beteiligt: die Regionale Planungsgemeinschaft Altmark, der Burgenlandkreis und das Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gemeinnützige Gesellschaft mbH  (isw Institut) aus Halle/Saale.
Im Rahmen des Projektes werden die in der Altmark und im Burgenlandkreis vorhandenen Biomassepotenziale erfasst und hinsichtlich technischer und ökonomischer Nutzbarkeit bewertet. Darauf aufbauend werden gezielt Wertschöpfungsketten zu ausgewählten Substraten und Verwertungsmöglichkeiten entwickelt. Gemeinsam, in Partnerschaft mit den regionalen Akteuren sollen dazu Pilotprojekte in den Regionen auf den Weg gebracht werden. Zugleich wird im Projekt betrachtet, inwieweit die vorhandenen Instrumente der Regionalplanung in Sachsen-Anhalt geeignet sind, mögliche Flächenkonkurrenzen, die sich bei der Nutzung nachwachsender Rohstoffe ergeben, zu vermeiden und wirtschaftliche Entwicklungen in diesem Sektor durch Festlegung der Flächennutzung zu sichern. Empfehlungen für eine zukünftige Flächenplanung werden erarbeitet. Zur Information der Öffentlichkeit sind ein Schülerwettbewerb und eine Wanderausstellung geplant.

Projektlaufzeit: Januar 2009 bis Dezember 2011

Finanzvolumen:         2.240.000 Euro
davon EFRE:              1.742.000  Euro

Lead Partner
Regionale Planungsgemeinschaft Altmark

Kontaktperson
Steffen Kunert
Regionale Planungsgemeinschaft Altmark
Ackerstraße 13
29410 Salzwedel
Tel                +49 3901 30170
Fax               +49 3901 301718
E-Mail            kunert.repla(at)t-online.de

Partner aus Sachsen-Anhalt
isw - Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gGmbH, Halle
Landkreis Burgenlandkreis, Naumburg

Weitere Projektpartner

Deutschland
Regionale Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming, Teltow

Italien
La. Mo. Ro. Development Agency, Asti

Österreich
EU-Regionalmanagement Oststeiermark, Radersdorf

Slowenien
Razvojna agencija ROD, Ajdovščina (ROD Agentur für Entwicklung)

Slowenien
Regional development agency of Savinjska - šaleška region, ltd, Mozerje

Ungarn
Eszterházy Károly College, Eger 
Euro-Région House Public Benefit Company, Debrecen