Radverkehr

Minister Webel beim Radaktionstag

"Vom Radverkehr haben alle was: Die Umwelt, die Wirtschaft, der Stadtverkehr und die Gesundheit."
(Landesverkehrsminister Thomas Webel)


Das Fahrrad wird nicht nur als Sport- und Freizeitgerät immer mehr geschätzt, sondern ist zudem ein schneller und umweltfreundlicher Zubringer zu den öffentlichen Verkehrsmitteln, insbesondere zur Eisenbahn. Radverkehr und Öffentlicher Personenverkehr sind daher über Schnittstellen - das sind beispielsweise Bahnhöfe - zum Umweltverbund zusammengefasst.
Übrigens: Die Fahrradmitnahme ist im Landesnetz des Öffentlichen Personennahverkehrs immer kostenlos.

Grundsätzlich besitzen Radwege im Zuge von Bundes- und Landesstraßen in Sachsen-Anhalt einen hohen Stellenwert. Die Trennung des motorisierten vom nicht motorisierten Verkehr dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Auch wenn in den zurückliegenden Jahren bereits eine Vielzahl von straßenbegleitenden Radwegen fertiggestellt werden konnte, besteht weiterhin ein erheblicher Nachholbedarf, so dass auch in den nächsten Jahren große Anstrengungen in dieser Richtung unternommen werden müssen.

Die planerische Umsetzung von Radverkehrsanlagen in Sachsen-Anhalt erfolgt auf Grundlage der Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) 2010. Die ERA 2010 wurden per Runderlass des MLV vom 29. August 2011 (MBl. LSA Nr. 43/2011 vom 30.12.2011) für den Bereich der Auftragsverwaltung der Bundesstraßen sowie für den Bereich der Landesstraßen in der Baulast des Landes eingeführt. Den Kommunen wurde die Anwendung der ERA 2010 empfohlen.

Radwegestatistik

Das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr (MLV) bzw. seine nachgeordnete Landesstraßenbaubehörde sind für die straßenbegleitenden Radwege an Bundes- und Landesstraßen zuständig. Die Zuständigkeit für straßenbegleitende Radwege an Kreis- und Gemeindestraßen sowie straßenunabhängig geführte Radwege obliegt i.d.R. der örtlich zuständigen Kommune.

Zum Stand 1. Januar 2016 betrug der Anteil der im Land Sachsen-Anhalt mit Radverkehrsanlagen ausgestatteten Bun­des­straßen rund 25,8 % (dies entspricht ca. 553 Straßen-km sowie 634 Radweg-km) und der Anteil der mit Radverkehrsanlagen ausgestatteten Landesstraßen rund 13,9 % (dies entspricht ca. 565 Straßen-km sowie 629 Radweg-km).

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