Logistik

Förderung logistischer Schnittstellen – Antragsfrist verlängert

KV-Terminal in Aken
KV-Terminal in Aken

Noch bis zum 15. Oktober 2017 können Anträge auf finanzielle Förderung von Maßnahmen zur Entwicklung logistischer Schnittstellen und Umschlagtechniken für den kombinierten Verkehr (KV) gestellt werden. Insgesamt stehen Fördergelder in Höhe 13,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Gefördert werden innovative Projekte, durch welche die vorhandenen logistischen Strukturen optimiert und die Potenziale des kombinierten Verkehrs künftig noch effizienter genutzt werden können. Die Mittel werden von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung gestellt. Anträge können nun bis zum 15. Oktober 2017 beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt (LVwA) gestellt werden. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen mit Sitz in Sachsen-Anhalt, Körperschaften des öffentlichen Rechts (Verbund- oder Gemeinschaftsprojekte) sowie staatliche Hochschulen im Land im Verbund.

Die Richtlinien und Fördergrundsätze sowie Antragsformulare und weitere Informationen zum EFRE-Programm „Förderung von FuE-Einzel-, Gemeinschafts- und Verbundprojekten - Entwicklung logistischer Schnittstellen und Umschlagtechniken für den kombinierten Verkehr“ finden Sie unter: 

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/wirtschaft-verkehr/verkehrswesen/foerderung-logistische-schnittstellen/

Die entsprechende Änderung der Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen und Grundsätze zur Gewährung von Zuweisungen zur Förderung von FuE-Einzel-, Gemeinschafts- und Verbundprojekten - Entwicklung logistischer Schnittstellen und Umschlagtechniken für den kombinierten Verkehr (RL GS LSkV) wird in Kürze veröffentlicht. Für die Folgejahre ist fortlaufend bis 2020 eine quartalsweise Fristsetzung (15. Januar, 15. April, 15. Juli und 15. Oktober) vorgesehen.

Hintergrund

Mit der Förderung will Sachsen-Anhalt den Güterverkehr fit für die Zukunft machen. Beim Kombinierten Güterverkehr werden Container, Wechselbrücken oder Lkw-Sattelauflieger über längere Distanzen auf der Schiene oder der Wasserstraße transportiert. Der Lkw wird nur über eine kürzere Strecke auf der Straße eingesetzt, um die Güter zum Umschlagterminal der Bahn oder des Binnenschiffes zu transportieren, oder sie abzuholen und auszuliefern. Mit effizienten Umschlaganlagen gelingt es, die Vernetzung der Verkehrsträger zu optimieren, Schiene und Wasserstraße verstärkt in die Logistikkette einzubinden. Die effiziente Verzahnung der Verkehrsträger entlastet Straßen und Umwelt.