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Baustart für letztes Teilstück der A 143

Verbliebener 12,7 Kilometer langer Autobahnabschnitt soll bis 2025 fertiggestellt sein.

Ministerpräsident Haseloff (v.l.), Bundesminister Scheuer (Mitte) und Verkehrminister Thomas Webel (v.r) setzten den ersten Spatenstich.

In Anwesenheit von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sowie Landesverkehrsminister Thomas Webel wurde heute der Startschuss für den Bau des nördlichen Teilstücks der Autobahn (A) 143, der Westumfahrung von Halle, gegeben.

„Wenn es um die Ansiedlung von Unternehmen geht, um Innovationen und neue Perspektiven für die Region, gehört eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur unabdingbar hinzu. Die A 143 ist ein wichtiger Teil dieser Verkehrsinfrastruktur. Insofern bin ich dem Bund für die Realisierung des Vorhabens sehr dankbar. Sachsen-Anhalt kann heute mit einer modernen Verkehrsinfrastruktur aufwarten“, betonte Haseloff anlässlich des feierlichen Baubeginns. Der Ministerpräsident verwies darauf, dass Sachsen-Anhalt von der Realisierung der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit profitiert habe. Dazu gehörten auch der Ausbau des Schienennetzes sowie der Wasserstraße von Hannover nach Berlin mit dem Wasserstraßenkreuz Magdeburg. Die fertige A 143 werde die Belastung der Stadt Halle vom Durchgangsverkehr deutlich reduzieren.

Landesverkehrsminister Thomas Webel betonte: „Bei den Planungen wurde die berechtigte Forderung nach einer modernen Verkehrsinfrastruktur, die die Menschen in der Region entlastet, mit den sehr hohen Anforderungen an den Umweltschutz in Einklang gebracht. Den Belangen von Natur und Umwelt ist hier in einer bislang nie da gewesenen Weise Rechnung getragen worden.“

Das Vorhaben ist das letzte Teilstück des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit 13. Das 12,7 Kilometer lange Autobahnstück soll planmäßig 2025 fertiggestellt sein. Es werden rund 350 Millionen Euro investiert. Die A 143 verbessert die Verknüpfung der A 14 mit der A 38 und der A 9.