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A 14 verbindet jetzt Börde und Altmark

Feierliche Verkehrsfreigabe für weiteren Neubauabschnitt der A14-Nordverlängerung in Sachsen-Anhalt

Bundesminister Scheuer (Mitte) und Verkehrsminister Webel (rechts) bei der feierlichen Verkehrsfreigabe.

Thomas Webel, Verkehrsminister des Landes Sachsen-Anhalt, hat heute gemeinsam mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer den Neubauabschnitt der Autobahn (A) 14 zwischen Colbitz und Tangerhütte freigegeben. Die Bauzeit für den 8,5 Kilometer langen Abschnitt betrug rund drei Jahre.

„Die A 14 ist heute in der Altmark angekommen. Schon in zwei Jahren kommen knapp 15 Kilometer bis nach Lüderitz dazu“, erklärte Verkehrsminister Webel an der neuen Anschlussstelle Tangerhütte. Besonders für die Altmärker, die sich die Autobahnanbindung sehnlichst wünschen, sei dieser Baufortschritt ein gutes und wichtiges Signal.

Bundesverkehrsminister Scheuer hob die verkehrspolitische Bedeutung der A14-Nordverlängerung heraus: „Von Wismar bis Dresden: Die A 14 ist eines der größten Infrastrukturprojekte im Osten Deutschlands. Mit ihr verbinden wir Häfen und Städte und stärken die Regionen. Ab sofort ist ein Drittel von 155 Neubaukilometern unter Verkehr. Und wir machen mit voller Kraft weiter: 2021 starten wir den Bau von gleich drei weiteren Abschnitten.“

Mit der Freigabe des Abschnitts ist die A 14 nördlich der Landeshauptstadt Magdeburg durchgängig zwischen den Anschlussstellen Wolmirstedt und Tangerhütte befahrbar. Die A 14 verbindet damit die Börde mit der Altmark. Für 2021 ist der Bau von zwei weiteren Abschnitten zwischen Lüderitz und Osterburg geplant. Auch der Bau des Elbebrückenabschnitts an der Landesgrenze von Sachsen-Anhalt und Brandenburg soll dann beginnen.

Die Gesamtinvestitionen in den Bau der A14-Nordverlängerung betragen rund 1,7 Milliarden Euro. In den Abschnitt Colbitz-Tangerhütte hat der Bund 92 Millionen Euro investiert.