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Ortsumfahrung Wedringen freigegeben

02.09.2021, Magdeburg – 108/2021

  • Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr

Nach einer Bauzeit von gut vier Jahren wurde heute in Wedringen (Landkreis Börde) die Ortsumfahrung im Zuge der Bundesstraße (B) 71 für den Verkehr freigegeben.

„Heute ist ein bedeutender, von den Wedringer Bürgerinnen und Bürgern lang ersehnter Tag“, sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel bei der Freigabe. „Die neue Trasse wird den Ort endlich vom enormen Durchgangsverkehr entlasten und dazu beitragen, die Region wirtschaftlich noch weiter voran zu bringen“, betonte der Minister. Täglich hätten mehr als 15.000 Fahrzeuge durch Wedringen fahren müssen, rund 15 Prozent davon seien Lkw gewesen.

Webel zufolge hat der Bund mehr als 73 Millionen Euro für den Bau der Ortsumfahrung bereitgestellt.

Vor dem eigentlichen Baustart Ende Juli 2017 mussten archäologische Grabungen durchgeführt und Leitungen umverlegt werden. Ein Schwerpunkt der Bauvorbereitung war die erfolgreiche Umsiedlung der Feldlerche, die im Bereich der Strecke vorkommt. „Auch beim Bau der Ortsumfahrung Wedringen ist umfassend auf die Belange von Naturschutz und Landschaftspflege Rücksicht genommen worden“, sagte der Verkehrsminister. Trassenplaner und Straßenbauer verfügten heutzutage über Spezialwissen, wie Flora und Fauna weitestgehend unbeeinträchtigt blieben.

An der mehr als vier Kilometer langen Trasse sind unter anderem eine neue Brücke über die Beber und weitere sechs Bauwerke über Straßen und Gräben gebaut worden. Vier nach modernsten Regelwerken ausgebaute Knotenpunkte binden die Ortsumfahrung an die B 245, die alte B 71 und die Kreisstraße (K) 1158 an.

Zu Ihrer Information:

Die OU Wedringen ist Teil des Gesamtvorhabens „B 71 n, A 14 – Haldensleben“.

Den 1. Abschnitt bildet die rund 4,3 Kilometer lange OU Wedringen. Sie beginnt am Ortseingang Haldensleben – hier wurde ein guter Kilometer der vorhandenen B 71 umfangreich um- und ausgebaut, der bereits seit August 2020 befahrbar ist – führt an Wedringen (rd. 3,3 km Neubaustrecke) vorbei und schließt wieder an die B 71 („alt“) an.

Der Neubau erfolgte im sogenannten 2+1-System. Damit besteht zwischen den Knotenpunkten Althaldensleben und Vahldorf die Möglichkeit des wechselseitigen Überholens.

Die Lücke bis zur A 14 schließt später der 2. Abschnitt mit der OU Vahldorf. Hierfür laufen derzeit die Planungen.

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